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"10 Jah­re Af­gha­nis­tan - Be­stands­auf­nah­me und Per­spek­ti­ven"

Wir freu­en uns, Sie auf un­se­re neus­te Aus­ga­be des At­lan­ti­schen Ku­riers auf­merk­sam ma­chen zu kön­nen. Im Zen­trum der Pu­bli­ka­ti­on steht der mitt­ler­wei­le zehn Jah­re an­dau­ern­de mi­li­tä­ri­sche Bei­trag Deutsch­lands zu Be­fried­ung und Sta­bi­li­sie­rung Af­gha­nis­tans. 

Nach ei­nem all­ge­mei­nen In­ter­view mit Ge­ne­ral a.D. Egon Ramms, be­leuch­ten Prof. Dr. Ste­fan Fröh­lich und Dr. Klaus Brum­mer die po­li­ti­schen Ent­schei­dungs­pro­zes­se des deut­schen Man­dats seit 2001. Aus­zü­ge aus dem Buch "Ster­ben für Ka­bul - Auf­zeich­nun­gen über ei­nen ver­dräng­ten Krieg" von Mar­co Se­li­ger schil­dern vor al­lem die Sicht der Ein­satz­kräf­te auf das Ge­sche­hen vor Ort und ih­re Rück­wir­kun­gen in Deutsch­land. Die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­wei­tung des Man­dats hat nach Ge­ne­ral­leut­nant a.D. Dr. Ulf von Krau­se zu ei­ner po­li­ti­schen und mi­li­tä­ri­schen Es­ka­la­ti­ons­dy­na­mik ge­führt, wor­aus es für zu­künf­ti­ge Ein­sät­ze Leh­ren zu zie­hen gilt. Flo­ri­an Stöhr ana­ly­siert die Ein­satz­be­din­gun­gen der Streit­kräf­te, die von zahl­rei­chen po­li­tischen und ge­sell­schaft­li­chen Ein­schrän­kun­gen ge­kenn­zeich­net sei­en und den deut­schen Bei­trag im Bünd­nis kon­ter­ka­rier­ten. Der ehe­ma­li­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und si­cher­heits­po­li­ti­sche Spre­cher von Bünd­nis 90/Die Grü­nen Win­fried Nacht­wei be­schäf­tigt sich ab­schlie­ßend mit "fla­ckern­den Licht­bli­cken" in Af­gha­nis­tan und den Vor­aus­set­zun­gen für die Über­ga­be der Ver­ant­wor­tung bis 2014.

Der Ku­rier bie­tet dar­über hin­aus ei­ne Viel­zahl von po­pu­lä­ren und mit­un­ter um­strit­te­nen Zi­ta­ten über den Af­gha­nis­tan-Ein­satz ins­be­son­de­re aus der Po­li­tik und Ge­sell­schaft, so­wie im An­hang ei­ne aus­führ­li­che Zeit­ta­fel über den Ein­satz. 

Das neue Stra­te­gi­sche Kon­zept der NA­TO

 

Zehn Jah­re nach dem letz­ten ge­mein­sa­men Kon­zept ha­ben die NA­TO-Staa­ten auf ih­rem Ju­bi­lä­ums- gip­fel in Straß­burg und Kehl im ver­gan­ge­nen Jahr be­schlos­sen, das Bünd­nis auf ein neu­es stra­te- gi­sches Fun­da­ment zu stel­len. Mit Span­nung wird er­war­tet, ob die Re­gie­rungs­chefs ih­ren Zeit­plan ein­hal­ten kön­nen und im No­vem­ber, im Rah­men ih­res Gip­fels in Lis­sa­bon, ein neu­es Stra­te­gie-Kon­zept ver­ab­schie­den.

 

 

Was soll­te Teil ei­ner ge­mein­sa­men Stra­te­gie sein? Auf wel­che Her­aus­for­de­run­gen müs­sen die Staa­ten ei­ne Ant­wort fin­den? Ne­ben zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen möch­te die Deut­sche At­lan­ti­sche Ge­sell­schaft auch in ih­rem ers­ten At­lan­ti­schen Ku­rier 2010 den Weg zu ei­nem neu­en Stra­te­gi­schen Kon­zept be­glei­ten und über die Be­deu­tung ei­ner neu­er­li­chen Grund­la­ge für ge­mein­sa­mes Han­deln um­fas­send in­for­mie­ren.



Deut­sche At­lan­ti­sche Ge­sell­schaft (Hrsg.): Das neue Stra­te­gi­sche Kon­zept der NA­TO, At­lan­ti­scher Ku­rier, Nr. 01/2010


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